28. Januar 2018

„Der Leser zittert unwillkürlich mit.“

Das schreibt Winfried Brumma (Pressenet) über meinen Roman Der Traumjäger. Und weiter:

„Feiner, sehr staubig-schwarzer Humor überzieht Stefan Egelers brillante Geschichte, aber das Albtraumhafte wird dadurch keineswegs geschwächt.“

Zur Kritik …

26. Januar 2018

Die ersten Autorenjahre

2011 war eine Entscheidung fällig.

Ich hatte das Ingenieursstudium abgeschlossen und mir die erste richtige Stelle gesucht – eine Zäsur in meinem Leben. Ich wollte meine Interessen aussortieren und mir einen Plan für die Zukunft machen. Was sollte ich in mein neues, strukturiertes Erwachsenendasein mitnehmen?

Meine allererste Geschichte, geschrieben mit 9 oder 10 Jahren, handelte von einem Goblin und blieb leider verschollen. Allerdings stieß ich auf eine andere Fantasy-Geschichte:

Ein junges Liebespaar stiehlt sich in einer fremden, unwirtlichen Welt vom Unterricht davon, um etwas Zeit miteinander zu verbringen. Sie verabreden sich ausgerechnet unter einer mörderischen Trauerweide – was den Baum sättigt und das Mädchen sehr traurig macht.
Die Trauerweide (Kurzgeschichte), Zusammenfassung

Stimmt, dachte ich mir. Du wolltest immer schreiben.
Entweder lässt du das jetzt los oder du fängst es richtig an.

(mehr …)

24. September 2017

Vom Denken und vom Arbeiten

Im Deutschunterricht, sechste Klasse, nimmt man Phantasieerzählungen durch. Wir hatten alle viel Spaß, aber ich blühte regelrecht auf. An diese kurze Zeit denke ich heute noch gern zurück. Aber sie ging auch viel zu schnell vorbei. Ehe mir klar wurde, was geschah, war die Schulaufgabe geschrieben und der Lehrer hatte seine Pflicht getan. Über das Schreiben hatte ich nichts gelernt. Stattdessen ging es wieder zurück in den müden Trott des sonstigen Deutschunterrichts. Wahrscheinlich lernten wir, Satzbestandteile lateinisch zu benennen.

Beruflich wollte ich später mit Dinosauriern arbeiten, Astronaut war auch eine Option. Mit meinem Vater steckte ich Dioden zusammen und tippte Kommandozeilen in frühe PCs. Ich hatte also eine gewisse Auswahl an Möglichkeiten. Der Beruf Schriftsteller ist mir nicht in den Sinn gekommen. Das könnte am Deutschunterricht gelegen haben.

(mehr …)


„Die Verletzung des Schülers war zu auffällig, um sie zu ignorieren. Das jedenfalls dachte Herr Albrecht, als er die Tür des Lehrerzimmers öffnete und draußen den Jungen stehen sah. Gelegen kam es ihm nicht, denn er hatte kaum Zeit.“

Die Beerdigung: Für Newsletter-Abonnenten als pdf, epub und mobi.

Zum Newsletter und zur Kurzgeschichte:

*Notwendig
Für diesen Newsletter werden persönliche Daten erhoben, etwa die E-Mail, die IP-Adresse und Daten für Klickstatistiken. Für weitere Informationen siehe die Datenschutzerklärung.