Über mich

Mein Urgroßvater konnte zaubern, mich hat als Kind der Holzfuchs verfolgt. Heute treffe ich regelmäßig Untote – nämlich in der Früh auf dem Weg zur Arbeit.
Meine ganze Geschichte erfährst du hier.
31. März 2019

Leipziger Buchmesse 2019 – Rückblick

Wieder ist eine Buchmesse vorbei und ich gehe mit neuen Eindrücken in die nächsten Monate. Da kommt gleich Vorfreude auf die nächste Messe auf! Aber welche? Frankfurt?

Mittwoch

Ich sitze mit den Kollegen Sebastian Flecker und Robert Diemrich im Zug und wir plappern vor uns hin. Am Abend entdecke ich folgenden Tweet und sehe: Ruhm kommt über Tag 😉

Donnerstag

Der erste Messetag ist von Beginn an akribisch geplant. So haben wir bewusst eine Wohnung mit Zustieg zur Messe-Tram vor Hauptbahnhof gewählt. Und – ha! – wir können sitzen. Aber dann: Ja ist denn heute schon Samstag? O_o

Jedes Jahr ist zur Messe mehr los! Sehr gut! Denn der Tag selber ist betriebsam. Ich belagere Lovelybooks, Tolino, BoD und sage Hallo zu dem fleißigen Kollegen meines Verbands. Im Lauf des Donnerstags geht sogar die erste Runde Flyer zu Der Traumjäger aus. Schöner Tag 🙂

Freitag

Meet & Greet Tag. Ich stehe zum ersten Mal am Stand und mache Werbung für mich selbst. Awkward? Mitnichten. Heiden-Gaudi. Ich verteile Kekse, werde darauf angesprochen, was ich so schreibe und danach wollen die Leute (meine frisch ausgelegten) Leseproben mitnehmen. Am Ende bekomme ich sogar ein spontanes Interview bei der Journalistin Anja Grevener, wow!

Auf den Fotos:

Samstag

Der BVjA hat eine Offene Bühne im Café Puschkin organisiert und für die AgAti (Arbeitsgruppe Arbeitstitel 😉 ) geht es hin.
Wir kommen rechtzeitig genug für gutes Essen und unsere Teilnehmerkarten.

Das Café Puschkin ist sehr verwinkelt und sehr heimelig, ein richtig tolles Lokal, das zusätzlich mit guter Technik ausgestattet ist. So kommt es, dass die Lesung in gleich mehrere Räume übertragen wird und für mich nimmt das Unglück seinen Lauf. Ich sitze so verborgen (aus Sicht des Leseplatzes), dass ich die Position der Lesenden und die Technik nie sehe. Als ich drankomme und ankomme, drückt mir der fleißige Organisator das Mikro in die Hand, ich drehe mich von ihm weg und lege meinen Lesungstext auf den Tisch, 10 Zuhörer vor Augen.

Im Anschluss fragt mich Robert: „Du, Stefan, hatte es einen Grund, warum du allen Zuhörern den Rücken zugewandt hast? War das ein Stilmittel? Hatte nämlich was.“

Ich brauche einen Moment, zu verstehen, was er meint. Aber ja – ich hatte 10 Leute vor Augen und 40 im Rücken 😀

Foto von und mit der Kollegin Kerstin Herzog sowie natürlich Robert Diemrich.

Sonntag

Am Sonntag geht es ganz entspannt nach Hause. Entgegen meiner üblichen Gepflogenheiten schlafe ich kurz nach 8 auf der Couch ein.


„Die Verletzung des Schülers war zu auffällig, um sie zu ignorieren. Das jedenfalls dachte Herr Albrecht, als er die Tür des Lehrerzimmers öffnete und draußen den Jungen stehen sah. Gelegen kam es ihm nicht, denn er hatte kaum Zeit.“

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